5 Tipps, um die Stimmung der Katze zu erkennen

Ragdoll Katze
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5 Tipps, um die Stimmung der Katze zu erkennen

Katzen können uns auf viele Arten zeigen, was sie gerade fühlen und in welcher Stimmung sie sich momentan befinden. Dazu nutzen sie -im Gegensatz zu uns- nicht ausschließlich die verbale Kommunikation. Auch die Augen, der Schwanz oder die Ohren der Katze sagen einiges über ihren Gemütszustand aus.

1. Die Augen der Katze

Weitaufgerissene Augen, riesige Pupillen oder ein langes und wohlwollendes Blinzeln. Das sind nur einige von vielen Beispielen, wie Katzen ihre Augen nutzen, um uns ihr Befinden mitzuteilen.

Blinzelt die Katze langsam und schaut uns danach direkt in die Augen, so ist sie entspannt, zufrieden und möchte ihre Zuneigung ausdrücken. Man könnte sagen, ein langes Augenzwinkern der Katze ist vergleichbar mit einem menschlichen Lächeln, in jedem Falle aber ein Beweis dafür, dass es der Katze gut geht. Ein schnelles, eher zuckendes Blinzeln hingegen, kann darauf hinweisen, dass es der Katze nicht gut geht und dass sie möglicherweise Schmerzen im Gesichts- und Kopfbereich hat. Dies kann auch mit einer gesteigerten Lichtempfindlichkeit einhergehen. Nicht zuletzt kann ein enges Augenzwinkern, welches fast schon angespannt wirkt, auf eine Angriffshaltung der Katze hindeuten. In diesem Fall empfindet die Katze Unbehagen, Ärger oder gar Wut. Große Pupillen und weit aufgerissene Augen hingegen, bedeuten, ähnlich wie beim Menschen, dass die Katze ängstlich, wachsam und angespannt ist.

2. Die Ohren der Katze

Wandert man von den Augen etwas weiter nach oben, zu den Ohren der Katze, so zeigt sich auch hier anhand der Reaktionen, welche Emotion die Katze empfindet.
Vielleicht haben Sie schon einmal beobachtet, wie die Katze beim Tierarzt oder in Stresssituationen ihre Öhrchen flach an den Kopf anlegt, als ob sie sich kleiner machen wollen würde. Dies tun Katzen insbesondere dann, wenn sie sich gestresst, ängstlich und ausgeliefert fühlen. Legt die Katze die Ohren nach hinten, sind diese jedoch nicht flach angelegt, so ist sie in Angriffshaltung und ebenfalls gestresst.

Ein leichtes Nachvornekippen der Ohren, hin zum Gegenüber, bedeutet Aufmerksamkeit, Neugier und, dass die Katze sich sicher und vertraut fühlt. Sie möchte wissen, was in ihrer Umgebung geschieht und möchte Teil daran haben.

3. Der Schwanz der Katze

Anders als bei Hunden, ist das Schwanzwedeln bei Katzen meist kein Zeichen von Freude. Peitscht die Katze aufgeregt mit ihrer Schwanzspitze oder wedelt zackig mit ihr umher, so ist sie ängstlich, angespannt und manchmal auch genervt. Sie möchte dann am liebsten in Ruhe gelassen werden. Ein aufgeplusterter, wuscheliger Schwanz signalisiert hingegen Furcht. Eine dezentes, weniger energischer Wedeln oder ein kerzengerade aufgestellter Schwanz bedeutet Freude, Erregung und gute Laune.

4. Katzenlaute

Katzen haben gelernt, dass sie unsere Aufmerksamkeit am besten verbal erreichen können. Daher haben sie sich ein breites Repertoire an Lauten angeeignet, das es zu deuten gilt. Ein langes, lautes und manchmal auch leicht jammerndes Miauen bedeutet in aller Regel: Ich will Aufmerksamkeit! Die Katze ist gelangweilt und möchte Beschäftigung. Manchmal miauen Katzen auch, wenn der Napf befüllt werden soll oder das Katzenklo gereinigt werden soll. Die Katze ist unzufrieden und fordert ein Tätigwerden. Ein Jaulen, Jammern oder gar Weinen der Katze deutet darauf hin, dass es ihr nicht gut geht und dass sie womöglich Schmerzen hat. Manchmal Jammern Katzen auch aus Traurigkeit oder Enttäuschung.

Schnurren gilt als Zeichen dafür, dass die Katze sich wohl fühlt. Meist ist dies auch der Fall. Allerdings schnurren Katzen auch gelegentlich aus Angst oder aus Unwohlsein. Oft Schnurren Katzen daher auch beim Tierarzt. Schwache oder unterlegene Katzen schnurren in manchen Situationen, um dem Gegner zu signalisieren, dass sie wohlgesonnen sind und die Unterlegenheit anerkennen. Dies ist ein Schutzreflex.

Ein Fauchen der Katzen ist eine klare Ansage an das Gegenüber: Die Katze möchte in Ruhe gelassen werden, ansonsten geht sie zum Angriff über. Hier fühlt sie sich gestresst, provoziert und ärgerlich erregt.

5. Reiben, Köpfeln und Abschlecken

Die gute Nachricht: Alle drei Verhaltensweisen deuten auf eine gute Stimmung der Katze hin. Reibt sich ihre Katze an Ihnen und streicht sie Ihnen um die Beine, so möchte sie Ihnen sagen, dass Sie sich freut, Sie zu sehen und dass es ihr gut geht. Ein Abschlecken ist ein intimer Liebesbeweis und bedeutet, dass die Katze Ihnen ihre Zuneigung ausdrücken möchte. Köpfelt ihre Katze sie, indem sie sie sanft mit dem Köpfchen anstupst, so ist sie aufgeregt, munter, verspielt und glücklich.

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